Kategorie-Archiv: Wohnzimmer

Eckschränke mit Regal- und Vitrinenelementen

Vielleicht bist auch du schon in deiner Wohnung gestanden und hast dir gedacht: „Was mache ich bloß mit dieser ungenützten Ecke?“ Normalerweise empfehle ich ja immer, Ecken mit ausgesuchten Einzelstücken zu dekorieren. Möglicherweise mit einer außergewöhnlichen Pflanze, die du wie ein Ausstellungsstück auf eine Säule platzierst, oder mit einem tollen Stuhlentwurf, den du so lange schräg ausrichtest, bis er den Platz in der Ecke effektvoll betont.

Doch Ecken lassen sich nicht nur dekorieren, du kannst sie auch möblieren. Am sinnvollsten (auch, weil du dadurch Stauraum gewinnst) gelingt dir das mit Eckschränken. Sie setzen sich wie herkömmliche Schränke häufig mit einem Kommodenteil und einem darauf abgestellten Regal- oder Vitrinenelement zusammen. Damit sie jede Ecke perfekt ausfüllen, werden sie jedoch dreieckig gestaltet und laufen in der Tiefe auf eine Spitze zu.

Eckschrank im Shabby-Chic

 

Der erste Eckschrank, den ich dir zeige, gefällt mir aus vielerlei Gründen. Zuallererst bin ich Fan der Lattenrückwand des Regalaufsatzes. Außerdem mag ich die Lamellentüren des Unterschrankes. Auch, weil dort die cremefarbene Lackierung sehr schön mit den dunklen Shabby-Stellen übersät ist. Und weil ich gerade die dunklen Seiten des Eckschranks beschreibe: Sehr gelungen finde ich die in dem dunklen Holzton belassene Abdeckplatte des Unterschrankes. Ein Farbkontrast, der am Kranzgesims ebenfalls seine außergewöhnliche Wirkung zeigt. (Eckschrank CABOTT COVE von Butlers) Weiterlesen

Regale, Raumteiler und Kommoden mit unterschiedlichen Fach- und Schubladengrößen

Regale mit lang gestreckten Fachreihen stehen in fast jedem Haushalt mit dem Rücken zur Wand.  Offen gestaltete Raumteiler sind wiederum durch ihre symmetrischen würfelförmigen Fächer gekennzeichnet. Dann gibt es da noch die kombinierten Regal-Modelle, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Fachgrößen ins Auge stechen.

Und letztere sind so richtig praktisch. Bücher und Accessoires haben nun mal unterschiedliche Höhen und Breiten. Hast du für deine Ausstellungsstücke einen angemessenen Platz, kommen sie nicht nur besser zur Geltung – du verschenkst gleichzeitig keine wertvolle Stellfläche.

Vielleicht ist ja in meiner Raumteiler-, Regal-, und Kommoden-Auswahl was Passendes für dich dabei.

Flexibel dreh- und wendbar

 

Raumteiler mit unregelmäßig angeordneten Fächern haben auf mich immer eine labyrinthartige Wirkung. (Frag mich nicht warum.) Da bei diesem Modell an allen vier Seiten gleich starke Holzwände verbaut wurden, kannst du es drehen, wenden und schließlich so aufstellen, wie du die Fachkombination am besten für dich nutzen kannst. Danach geht es ans sorgfältige Bestücken. Aber Vorsicht: Ein Raumteiler ist kein Stauraummöbel, sondern in erster Linie zum Strukturieren von Räumen da. Versuch also so konsequent wie möglich je nach Fachgröße nur Einzelstücke oder kleine Deko-Gruppierungen ausgewogen zu verteilen. (Schwarzer Raumteiler von Bloomingville) Weiterlesen

Drei englische Polstersessel-Klassiker: Ohrensessel, Chesterfield, Clubsessel

Englische Polstermöbel-Klassiker sind eine echte Wucht. Nicht allein wegen ihres doch beachtlichen Volumens. Mit Leder bezogene Ohrensessel, Chesterfieldsessel und Clubsessel sind schon seit Jahrhunderten so gut gebaut, dass sie auch heute noch zu jedem erdenklichen Möbelstil passen.

Schau dir meine kleine Sammlung in Ruhe an und such dir ein schönes Exemplar heraus. Vielleicht veredelst du schon bald dein Wohnzimmer damit.

In Leder gehüllter englischer Ohrensessel

Der in dunkelbraunes Leder gehüllte Ohrensessel könnte in einem mit Nussholz oder Mahagoni ausgetäfelten englischen Arbeits- oder Bibliothekszimmer stehen. Möglicherweise vor einer Bücherwand zusammen mit einem kleinen auf Hochglanz polierten Säulentischchen zum Abstellen der traditionellen Tasse Tee oder zum Ablegen der Lesebrille.

Auch bei dir zu Hause könntest du dir einen repräsentativen Lesebereich mit dem Ohrensessel gestalten. Wobei dich die „Ohren“ praktischerweise so weit von der Außenwelt abschirmen, dass du dich voll und ganz auf deine Lektüre konzentrieren kannst.

Ebenfalls sehenswert sind die typischen s-förmig gebogenen Holzbeinchen sowie der mit Polsternägeln eingesäumte Holzrahmen des Ohrensessels. Mir sticht ja ganz besonders das Sitz-Einlegekissen ins Auge: Der leichte Faltenwurf, der glänzende Sitzspiegel und die verschiedenen Braunschattierungen sind ganz nach meinem Geschmack. (Ohrensessel „Manoir“ von Maisons du Monde)

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Couchtische aus Europaletten

Nach einer langen Reise um die Welt kommt jeder mal nach Hause – auch die Europalette. Ich liebe ja ganz besonders Couchtische aus Europaletten. Zugegeben: Designtechnisch ist da gar nichts Spektakuläres zu tun. Einfach das Holz durch Abschleifen auffrischen, vielleicht eine schöne Trendlackierung darüber streichen und vier Räder an die Unterseite schrauben. Fertig. Doch genau für diese Einfachheit, die die Palette so nah wie möglich am Originalzustand lässt, mag ich diese Couchtische.

Klicktipp: DIY: Einen Couchtisch aus Europaletten selber machen

Egal ob du nun lieber einen fertigen Couchtisch im Palettendesign kaufst oder ob du dir selbst ein Unikat anfertigst: Ich habe ein paar Couchtische aus Europaletten für dich zusammengetragen und verrate dir am Schluss des Postings, wo du als Privatperson Europaletten bekommen kannst.

Mangoholz-Couchtisch aus Europaletten mit Glasplatte

Wie dieses Bild eindrucksvoll beweist, muss ein Palettentisch nicht zwingend zusammen mit anderen Möbeln im Industriestil kombiniert werden. Mit dem beerenfarbenen Couchbereich, der Tischdekoration und dem wollweißen Teppich kommt diese Art von Couchtisch richtig feminin zur Geltung. (Palettencouchtisch, Deko und Couch von Impressionen)

In der vergrößerten Einzelabbildung kannst du sehr gut erkennen, dass der Couchtisch zwar wie eine echte Palette aufgebaut ist, aber eben doch keine ist. Zum einen wurde anstelle von Kiefernholz lackiertes Mangoholz verbaut und zum anderen sind die 78 Nägel, mit denen die Latten handelsüblicher Paletten mit den Klötzen sichtbar verbunden sind, hier nicht zu sehen. Außerdem sind die verkleinerten Abmessungen von 100 x 70 x 28 cm besser auf private Wohnräume abgestimmt.

Mir gefällt an einem Palettencouchtisch nicht nur der Gesamteindruck, sondern auch ein praktisches Detail. Unter der Tischplatte ergeben sich nämlich mithilfe von zwei eingelegten Glasböden Ablagefächer für Zeitschriften und andere Kleinigkeiten, die sich schnell an der Oberfläche ansammeln und unaufgeräumt wirken. (Palettencouchtisch mit 3 Glasplatten und 4 feststellbaren Rollen von Impressionen)

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Antike Schrankkoffer zum Kennenlernen und Nachkaufen

Seit antike Schrankkoffer zu Schminkkommoden, Couchtischen, Kleiderschränken, Kommoden oder gar zu kompakten Heimbüros umfunktioniert wurden, lässt es sich auch zu Hause sehr gut aus dem Koffer leben. Überzeug dich selbst!

Antike Schrankkoffer: Schmuckschrank mit Spiegel

 

Vom Bezug in gedeckter grau-brauner Karooptik über die Griffe bis zu den Rollen: Bei diesem Schmuckschrank wurde das Vorbild eines historischen Überseekoffers bis ins kleinste Detail originalgetreu nachgebaut. Wie von einem Gepäcksstück gewohnt, ist die Innenausstattung sorgfältig durchgeplant: So ist der hochklappbare Deckel auf der Innenseite mit einem praktischen Schminkspiegel ausgestattet. Das darunterliegende Deckelfach bietet fast verschwenderisch viel Platz für deine Schmuckschatullen. Aber auch einzelne Ringe, Ketten oder Armbänder kannst du hier griffbereit aufbewahren. In den vier darunterliegenden Schubladen finden Accessoires wie Tücher, Schals oder Handschuhe ihre Stammplätze. (Schmuckschrank Hemingway auf Rollen im Kofferstil von Butlers) Weiterlesen

Stehleuchten in Schreibtischlampen-Optik

Man nehme bekannte Schreibtischlampen-Designs und lasse sie riesige Ausmaße annehmen – fertig sind Stehleuchten mit einem witzigen Überraschungseffekt. Dazu kommt, dass die als Schreibtischlampen bekannten Stehleuchten nicht unbedingt fürs Büro gemacht sind, sondern auch im Wohn- oder Schlafzimmer als indirekte Beleuchtung eine gute Figur machen. Viel Spaß mit Federzug-, Kugelgelenk-, Schwenkarmleuchten, die über sich hinausgewachsen sind.

Federzug-Stehleuchte im Retro-Style

 

Die Federzugleuchte in Übergröße lässt sich genauso wie ihre kleine Schwester drehen, schwenken und so weit in der Höhe verstellen, dass du gemütlich auf deiner Couch sitzend blendfrei ein Buch lesen oder in Zeitschriften blättern kannst. Die Stehleuchte passt als besonderer Gag aber auch in das Home-Office. Wobei sie aufgrund ihrer Abmessungen klarerweise nicht auf, sondern neben deinem Schreibtisch abgestellt wird – aber genau das ist ja der Witz an der Sache. Der praktische Vorteil: Dir bleibt mehr Arbeitsfläche, und du bekommst ausreichend Platz für deine Unterlagen. (Stehleuchte Disco, Höhe: 180 cm, von Maisons du Monde)

 

Während das Lampendesign gleich blieb, wurde auf eine andere Signalfarbe gewechselt. Auch die Haltung der Stehleuchte hat sich auf dieser Abbildung verändert. Da der untere Abschnitt des Federzugsystems durchgestreckt ist, hat sich die Leuchte insgesamt weiter in die Höhe gerichtet – was ihr Gardemaß gleich nur noch mehr verdeutlicht. Lust auf ein wenig Design-Geschichte? Das Design der Federzugleuchte ist vor allem aus den 1970er Jahren bekannt. Da waren diese Leuchten (auch mit Klemmhalterung) groß in Mode und sollten in fast jedem Jugendzimmer für die nötige Erleuchtung bei den Hausaufgaben sorgen. (Stehlampe Disco, Höhe: 180 cm, von Maisons du Monde) Weiterlesen

Design-Sideboards im Stil der 60er Jahre

Designorientierte Möbelhersteller nehmen Design-Sideboards im Stil der 60er Jahre immer häufiger ins Programm. Was mich natürlich sehr freut. Denn Originale haben leider ihren sehr hohen Preis. Werden jedoch Nachbauten, die den Originalen zum Verwechseln ähnlich sehen, in größerer Stückzahl hergestellt, ist das begehrte Design schon um einiges erschwinglicher.

Während meiner letzten Recherche habe ich eine Zufallsentdeckung gemacht, die mein Herz schneller schlagen ließ. So oft kommt es dann doch noch nicht vor, dass ein nigelnagelneues Sideboard einem Original aus den 1960ern optisch bis ins kleinste Detail gleicht.

Design-Sideboards: Der Prototyp

Anders als Kommoden ragen Sideboards nicht in die Höhe, sondern ziehen sich in die Länge. Die glatten Möbelfronten (ursprünglich aus ruhig gemasertem, mittelbraunem Teakholz) kommen ganz ohne Verzierungen aus.  Falls Griffe zum Einsatz kommen, werden sie ganz dezent im Holzton des Sideboards gewählt. In die typischen Schiebetüren werden häufig Griffmulden eingearbeitet. Ein wichtiges Gestaltungsmerkmal ist auch die tragende Unterkonstruktion. Sie besteht aus einer rechteckigen Auflage für den Korpus, aus der sich an den Ecken die geraden Vierkantbeine ableiten. Die vier dünnen Beine sind für den luftig-leichten – fast schwebenden – Eindruck des Sideboards verantwortlich.  (Sideboard Berkley von Maisons du Monde) Weiterlesen

Möbel in Betonoptik

Möbel in Betonoptik gehören untrennbar zum Industriestil. Und weil ich den so mag, zeige ich dir heute eine Auswahl stilechter grauer Wohngegenstände. Mich fasziniert ja an Betonmöbeln, dass selbst altbekannte Entwürfe durch den unerwarteten Materialeinsatz ein bisschen ungewöhnlicher und damit frischer, frecher, einzigartiger wirken. Da braucht es nicht einmal echter Gussbeton sein. Wenn die Optik mich überzeugt, ist mir so ziemlich jedes Material recht.

Möbel in Beton-Optik: Zweibeiniger Esstisch

Das Grau des Tisches kommt ja schon einem Silberglanz gleich. Die fleckigen Flächen machen den Eindruck, als ob der Beton noch nicht getrocknet wäre. Was zumindest bei diesem Tisch ein Ding der Unmöglichkeit ist, da er aus Verbundwerkstoffen besteht, die wasserfest sind. Also für mich sieht der Esstisch so konstruiert aus, als ob er wirklich aus drei massiven Betonblöcken gegossen worden wäre. Wenn sich darauf nicht üppig tafeln lässt … (Esstisch in Betonoptik „Mineral“ von Maisons du Monde)

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4 Polstermöbel im Vintagestil und 1 Telefon im Retrolook

Gebrauchsspuren an Vintagemöbeln aus den 50ern, 60ern oder 70ern sind nicht jedermanns Sache. Wer zwar den Look aber nicht die Zeichen der Zeit mag, holt sich die Wohngegenstände von damals kurzerhand im Vintage-Look in die eigenen vier Wände. Bevor du einen Blick auf die Polstermöbel, die direkt aus der Vergangenheit stammen könnten, wirfst: Hast du eine Idee, warum es ein Retro-Telefon in meine Polstermöbel-Auswahl geschafft hat?

Retro-Sofa im Schalenstil

Die beiden Hauptgründe, warum Polstermöbel aus den 50er-Jahren so gut in kleine Räume passen, sind schnell aufgezählt: Da wären die vier konisch geformten, leicht ausgestellten Beinchen, die das gut gepolsterte Sitzmöbel luftig und leicht wirken lassen. Außerdem sind die pastelligen Wollstoffbezüge so hell, dass sie das Sofagewicht scheinbar reduzieren. Ich mag besonders die schalenförmig geschwungenen Armlehen des Sofas, die übrigens ein typisches Designmerkmal der 50er sind. (Retro-Sofa von Maisons du Monde) Weiterlesen

Gestalten mit Wandspiegeln: Gelungene Spiegel-Bilder

Um in kleinen Räumen ein paar gefühlte Quadratmeter mehr Wohnfläche zu erzeugen, raten Einrichtungsexperten häufig dazu, den Spiegeltrick anzuwenden. Abgesehen von dieser optischen Täuschung mag ich Spiegel als wunderbaren Ersatz für Bilder an den Wänden – geben sie doch die gegenüber von ihnen befindliche Raumsituation als gelungene Wandbilder wieder. Bevor du einen Blick auf meine heutige Produktauswahl wirfst, habe ich noch eine „Sehhilfe“ für dich: Bei allen Abbildungen liegt der Fokus auf den Spiegeln. Siehst du ein paar Augenblicke länger hin, stellt sich auch das Spiegelbild schärfer. Probier’s aus!

Spiegel-Bilder 1: Spiegelt die Dekoration

Bei diesem Spiegelbild werden die in ruhigen Beige- und Sandtönen gehaltenen Dekoelemente eines Raumes in verkleinerter Form abgebildet. Der weiße Facettenrahmen fügt sich hervorragend in die harmonische Farbkombination ein. (Spiegel von Hübsch Home Interior & Design) Weiterlesen