Heimwerkerkurse: Finden – auswählen – teilnehmen

Ich bin ja immer dafür zu haben alte Möbel mit Seele & Ausstrahlung aufzufrischen, sie an die eigene Wohnumgebung anzupassen und die billigen Sperrholzplattenbauten im Möbeldiskont stehen zu lassen. Deshalb schreibe ich immer wieder gerne DIY-Anleitungen und poste Video-Tutorials. Um mein Selbermacher-Angebot noch realistischer zu gestalten, ist mir die Idee gekommen, für dich Heimwerkerkurse zu suchen.

Heimwerkerkurse in Baumärkten, Volkshochschulen, …

Den Umgang mit Werkzeug und Maschinen lernst du nämlich am besten durch Zusehen und Nachmachen. Hast du aber weder in deiner Familie noch in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis einen Heimwerkerkönig, solltest du dir ernsthaft überlegen in einem nahegelegenen Baumarkt „in die Lehre zu gehen“.

In den hier abgehaltenen Heimwerkerkursen kannst du ganz ohne deine Wohnung zu beschädigen Böden verfliesen, Parkett verlegen oder Wände streichen. Die Kurse werden übrigens gratis abgehalten. Hast du nämlich erst deine Berührungsängste abgebaut und dich mit Werkzeug & Baumaterialien vertraut gemacht, wirst du bestimmt schnell Stammkunde werden, weil du mit deinem neu getankten Selbstvertrauen, die schon lange verschobenen Projekte angehst – so der Hintergedanke.

Lerne meine Lieblingsgegenstände kennen:

Im Baumarkt lassen sich einige wichtige Basis-Handgriffe abschauen, die du dann daheim gut umsetzen kannst. Doch damit bin ich noch nicht zufrieden – geht es mir doch ums Aufarbeiten und Verschönern deiner Möbel.

Schon nach einer kurzen Recherche war mir klar: Volkshochschulen bieten eine Menge Heimwerkerkurse für angehende Hobby-Restauratoren an. Ich finde das Volkshochschulverzeichnis meine-vhs.de total genial. Mit dem Suchwort „Möbel“ habe ich 71 Kurse und Lehrgänge in 28 Volkshochschulen in ganz Deutschland gefunden. Von „Restaurierung und Pflege alter Möbel und Holzobjekte“ über „Tischlern und Gestalten eines Möbels in der Profi-Werkstatt“, „Möbelbau in Holz – Schreinertechniken“ oder „Umgang mit modernen Elektrowerkzeugen“ bis „Schön aufgeMÖBELt, Restaurieren eines Kleinmöbels“ ist alles dabei.

Die Kurse finden in Kleingruppen statt auch die Gebühren sind überschaubar. Du arbeitest üblicherweise an einem Möbelstück, das du selbst mitbringst und während der Kursdauer an der Volkshochschule einlagerst. Vielleicht steht bei dir ja eine längst vergessene Kommode am Dachboden herum oder du besorgst dir etwas vom Flohmarkt.

Sollte dich in das DIY-Fieber in Österreich gepackt haben, siehst du dich am besten auf der Homepage des Verbandes österreichischer Volkshochschulen nach geeigneten Kursen um.

In größeren Städten gestaltet sich das Kursangebot natürlich deutlich umfangreicher als auf dem Land. Bist du in Wien daheim, führt an der VHS polycollege kein Weg vorbei. Wenn du möchtest, lernst du in einem Grund-/Intensivkurs für AnfängerInnen „Polstern und Tapezieren von Sitzmöbeln“, verlierst während der „DIY – Werkzeugkunde“ deine Angst vor Maschinen oder du rüstest dich in „Zwischenwände und -decken aufstellen – Wände und Decken neu gestalten“ für einen größeren Umbau.

Heimwerken und Wohngegenstände unter Anleitung aufzumöbeln, ist beruhigend, da ein Profi dein Projekt begleitet und deshalb praktisch nichts schiefgehen kann. Außerdem kommst du mit Maschinen in Berührung, die sich in deinem Werkzeugkasten garantiert nicht finden.

Weil schon der kürzeste Schnupperkurs häufig süchtig macht, wünsche ich dir schon mal viel Spaß mit deinem neuen Hobby.

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diemoebelbloggerin

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