Wohnung einrichten leicht gemacht: So kommst du in nur 3 Schritten zu deiner Wunscheinrichtung

Eine Wohnung einrichten bedeutet, sich um zig Möbel, Dekogegenstände, Raumtextilien, Fußbodenbeläge, Wandfarben & Tapeten sowie Lampen & Leuchten für mehrere Räume gleichzeitig zu kümmern. Das kann schnell unübersichtlich und anstrengend werden. Vor allem, wenn die Wohnung nicht nur vollständig eingerichtet sein muss, sondern auch noch gut aussehen soll.

Wohnung einrichten

Wie du ganz entspannt in nur 3 Schritten die Einrichtung deiner Wohnung planst, erkläre ich dir in diesem Beitrag. Ich gehe mit dir die Gestaltungsschritte durch und verrate dir was beim Einrichten wann warum zu tun ist. Zudem erfährst du, warum dieses Gestaltungsschritte-System so wirkungsvoll ist.

Eines vorab: Eine Wohnung einrichten ist nicht mit ein paar Möbelhausbesuchen erledigt. Verabschiede dich von diesem Gedanken.

Lerne meine Lieblingsgegenstände kennen:

Wer ein Einrichtungsprojekt damit beginnt, sich in Möbelläden nach Einrichtungsgegenständen umzusehen, entdeckt vielleicht hier eine Lampe für das Schlafzimmer, dort eine Couch für das Wohnzimmer und ein paar Kleinigkeiten für den Flur – und kauft spontan das eine oder andere Stück.

Dadurch springt man gedanklich von Raum zu Raum, verliert rasch den Überblick, weiß bald nicht mehr, was man schon hat, was man noch braucht, welcher Raum bereits fertig ist und ob die Einrichtungsgegenstände in der Wohnung auch gut zusammenpassen werden.

Einrichten wird als anstrengend empfunden und das Ergebnis wird höchstwahrscheinlich nicht mehr als ein Flickwerk an Gegenständen sein, das bestenfalls ganz okay aussieht.

Deine und meine Ansprüche sind höher.

Uns sind beim Wohnung einrichten folgende 3 Punkte wichtig:

  • Wir wollen Einrichtungsgegenstände, die uns gefallen
  • Die Einrichtungsgegenstände sollen zusammen gut aussehen
  • Wir möchten so entspannt wie möglich zu unserer Wunscheinrichtung kommen

Damit uns das gelingt, sollten wir zuerst ein paar Hausaufgaben erledigen.

Wir müssen uns Folgendes klarmachen:

  • Wie die Einrichtungsgegenstände aussehen sollen
  • Ob und wie gut die Gegenstände zusammenpassen
  • Wo wir die Einrichtungsgegenstände hinstellen, welche Maße sie haben sollen, wie viel sie kosten dürfen und wo wir sie kaufen

Daraus ergeben sich folgende 3 Gestaltungsschritte:

  1. Stelle den Look deiner Einrichtung zusammen
  2. Prüfe, wie gut deine Lieblings-Einrichtungsgegenstände zusammenpassen
  3. Kümmere dich um die Details wie Zahlen, Daten, Fakten deiner Einrichtung

Dann kannst du deine Einrichtungsgegenstände kaufen, aufbauen, dekorieren und glücklich in deiner Wohnung leben.

Sehen wird uns jetzt die Gestaltungsschritte im Detail an

Schritt 1: Stelle den Look deiner Einrichtung zusammen

Einrichtungsgegenstände, die dir ohne Wenn und Aber gefallen, sind die Grundlage für eine gut eingerichtete Wohnung, in der du gerne lebst.

Damit dir klar wird, was dir gefällt, solltest du wissen, welchen Möbel-Designstil du am liebsten magst. Mit meinem Möbelgeschmackstest kannst du in weniger als 30 Sekunden einfach mit Bauchgefühl herausfinden, welcher Designstil dich am meisten anspricht.​​​​

Kennst du deinen Lieblings-Designstil, beginnst du damit, gezielt Bilder von Einrichtungsgegenständen in diesem Stil, die du am schönsten findest, zu sammeln. So entwickelt sich auf dem Papier oder Computerbildschirm Stück für Stück der Look deiner ganz persönlichen Wunscheinrichtung. Kreativprofis sagen dazu Moodboard, was übersetzt Stimmungsbild bedeutet und eine Collage aller Einrichtungsgegenstände ist, die du magst.

Jeder Raum, den du einrichtest, bekommt ein eigenes Moodboard.

Wohnung einrichten Schritt für Schritt

Ich erstelle meine Moodboards mit dem Moodboard Creator von roomstyler. Das ist ein kostenloses Online-Tool, in dem Tausende Einrichtungsgegenstände gespeichert sind. Die einfache Nutzung ist ohne Anmeldung möglich. Möchtest du deine Moodboards speichern, musst du dich mit deiner E-Mail-Adresse registrieren.

Geh beim Moodboard-Gestalten am besten so systematisch wie möglich vor. Kümmere dich zuerst um die Möbel, dann um die Deko & Lampen und zum Schluss um die Raumtextilien wie Teppiche und Vorhänge. So bleibst du fokussiert und deine Einrichtung entwickelt sich quasi wie von selbst.

Ich habe beim Erstellen meiner Moodboards neben dem Moodboard Creator immer ein weiteres Fenster mit meinen Raumausstattungslisten offen. Von ihnen lese ich ab, welche Einrichtungsgegenstände für einen Raum infrage kommen und hake ab, welche ich schon gesammelt habe. Auf diese Weise halte ich mir den Kopf frei und kann mich voll und ganz auf das Gegenständesammeln konzentrieren.

Deshalb erstellst du beim Wohnung einrichten Moodboards

Mit einem Moodboard machst du für dich selbst sichtbar, was dir gefällt und du bekommst vorab einen ersten Eindruck, wie deine zukünftige Einrichtung aussehen kann.

Moodboard-Bildercollage

Moodboards erstellen soll dir Spaß machen. Sammle daher für die erste Fassung deiner Moodboards, ohne großes Überlegen ruhig so gut wie alles, was dir gefällt bzw. auf deinen Moodboards Platz hat. Also gerne auch 3 Sofas für dein Wohnzimmer …

Dein Look deiner Wohnung steht vorerst einmal.

Welche Gegenstände du auf deinen Moodboards letztendlich behalten willst und wie gut die gesammelten Einrichtungsgegenstände zusammenpassen, darum kümmerst du dich im nächsten Schritt.

Schritt 2: Prüfe, ob und wie die gesammelten Gegenstände zusammenpassen

Bisher wurden einfach aus dem Bauch heraus Einrichtungsgegenstände auf Moodboards gesammelt. Erfahrungsgemäß liegt das Bauchgefühl häufig schon ziemlich richtig. Trotzdem ist es wichtig, die Gegenständesammlung jetzt einem kritischen Blick zu unterziehen.

Die schönsten Einrichtungsgegenstände bringen dir nämlich überhaupt nichts, wenn sie dir zwar einzeln gefallen, aber nicht miteinander harmonieren oder ihnen einfach das gewisse Etwas fehlt.

Deshalb checkst du in diesem Gestaltungs-Schritt wie gut deine auf den Moodboards abgebildeten Möbel und Dekogegenstände zusammenpassen.

Behalte nur deine Lieblings-Gegenstände auf den Moodboards

Schritt für Schritt Wohnung einrichten

Mach zuerst deine Moodboards übersichtlicher, indem du alle Zweit- und Drittmodelle deiner gesammelten Möbel entfernst, die du auf den zweiten Blick gar nicht mehr so gut findest.

Nimm deine gesammelten Einrichtungsgegenstände genauer unter die Lupe

Prüfe anschließend bei den verbleibenden Einrichtungsgegenständen folgende 2 Checkpunkte:

  • die Farben
  • die Muster

Neutrale Farben wie Schwarz, Grau-, Weiß- und Brauntöne kommen grundsätzlich gut miteinander aus. Bei bunten Farben ist es wichtig, nicht mehr als zwei pro Raum ins Spiel zu bringen, sonst wird die Gegenständesammlung zu kunterbunt. Hölzer dürfen ruhig unterschiedliche Töne haben, sollen aber miteinander harmonieren und sich nicht beißen.

Bei Mustern gilt der Grundsatz: Sie müssen an Kissen, Vorhängen oder Tapeten nicht hundertprozentig gleich aussehen, sollten aber eine Gemeinsamkeit wie z. B. eine Farbe, ein Motiv etc. haben, damit sie zusammenpassen.

Machen die gesammelten Einrichtungsgegenstände einen stimmigen Eindruck, kannst du die Moodboards so lassen. Tun sie es nicht, kannst du Gegenstände, die nicht ins Bild passen, entfernen und durch geeignetere Alternativen ersetzen.

Wie du ganz genau überprüfst, wie gut deine Lieblings-Gegenstände auf den Moodboards zusammenpassen, kannst du dir in Mein Wow!-Zuhause – Gestalte Räume, die dich begeistern, anlesen.

Ganz wichtig an dieser Stelle: Die auf den Moodboards abgebildeten Einrichtungsgegenstände sind nicht unbedingt die, die du später auch kaufen wirst. Sie sind in erster Linie Vorbilder. Das bedeutet, es reicht vollkommen, wenn deine tatsächlichen Möbel und Dekogegenstände den Abbildungen ähnlich sein.

Deine Einrichtung auf dem Bildschirm sieht schon einmal schön aus. Im nächsten Schritt geht es darum, sie auf deine Wohnung abzustimmen.

Schritt 3: Kümmere dich um die Details

Nach dem ausgiebigen Beschäftigen mit dem Look der Einrichtung wird es jetzt Zeit, an Daten, Fakten und Zahlen zu denken.

Es ist nämlich wichtig, die Einrichtungswünsche an die Realität anzupassen.

Kurz gesagt: Aus den Bildersammlungen eine echte Einrichtung zu machen, die wunderschön aussieht und perfekt in deine Wohnung passt.

Kennst du die genauen Maße deiner Räume und ist dir klar, wo deine Möbel stehen werden, weißt du, welche Maße deine Möbel haben sollen. Danach kannst du dein Einrichtungs-Budget festlegen und die Läden aussuchen, die Einrichtungsgegenstände anbieten, die den Vorbildern auf deinen Moodboards ähnlich sehen.

Wie du die besten Plätze im Raum für deine Möbel findest und welche Sparmöglichkeiten es beim Möbelkauf gibt, steht in Mein Wow!-Zuhause – Gestalte Räume, die dich begeistern.

Jetzt kannst du deine Wohnung einrichten

Ist dir klar, wie deine Einrichtungsgegenstände aussehen sollen, wie groß sie sein sollen, wo du sie hinstellst, wie viel du für sie bezahlen willst und wo du sie kaufst, hast du ein umsetzungsfertiges Einrichtungskonzept für deine Wohnung in deinen Händen.

Mit diesem Konzept kannst du deine Einrichtungsgegenstände schlussendlich besorgen, nach dem Abwarten möglicher Lieferzeiten aufbauen, auf die passenden Plätze stellen und dekorieren.

Deshalb ist das Gestaltungsschritte-System beim Wohnung einrichten so wirkungsvoll

Dein Einrichtungsprojekt bleibt übersichtlich

Machst du einen Gestaltungsschritt nach dem anderen, ist dir klar, worauf du dich konzentrieren sollst. Dadurch gewinnt dein Projekt an Einfachheit und Leichtigkeit und fühlt sich gut machbar an.

Dir wird bewusst, was dir wirklich gefällt

Während du deine Lieblings-Einrichtungsgegenstände auf Moodboards sammelst und dich mit dem Aussehen deiner Möbel und Dekogegenstände beschäftigst, wird dir klar, was dir an deiner Einrichtung wichtig ist und worauf du gut und gerne verzichten kannst.

Du weißt schon vorab, wie deine Einrichtung aussehen kann

Du erlebst nach dem Möbelkauf keine bösen Überraschungen, weil du schon durch die Moodboards einen guten Eindruck davon bekommst, wie gut deine gesammelten Einrichtungsgegenstände zusammenpassen.

Du lässt dich von Möbelpreisen nicht von deinem guten Geschmack abbringen

Da du dich erst um Preise kümmerst, wenn dein Look schon feststeht, verhinderst du, dass dir dein Verstand deinen guten Geschmack ausredet. Stattdessen suchst dir einfach Läden aus, die deine Lieblings-Möbel zu für dich passenden Preisen anbieten.

Der Projekt-Erfolg ist dir so gut wie sicher

Weil du mit einem umsetzungsfertigen Konzept bestens für die Umsetzung vorbereitet bist, kann deine Wohnungs-Einrichtung nur schön werden.

Probiers einfach aus & machs dir schön!


Sieht selbst nach vielen Einrichtungsversuchen dein Zuhause nicht so aus, wie du es gerne hättest, liegt es fast immer daran, dass dir als Einrichtungsamateurin das nötige Know-how zum Erfolg fehlt.

Erfahre, wie Einrichten & Gestalten wirklich funktioniert

In meinem Wow!-Zuhause-E-Book lernst Schritt für Schritt, wie du aus gut gebauten Möbeln und gut aussehender Deko Wohnräume gestaltest, die dich begeistern, und wie du dein Wissen direkt am laufenden Einrichtungsprojekt anwendest.


diemoebelbloggerin

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